Der GZV Roth e.V. kann auf eine lange Vereinsgeschichte zurückblicken. Bereits im Jahr 1900 schlossen sich 22 Geflügelzüchter zusammen, um gemeinsam die Geflügelzucht voran zu treiben. Dieses Bestreben trug schon zwei Jahre später erste Früchte, da im Jahr 1902 die ersten Stämme der Rassen „weiße Minorka“ und „schwarze Italiener“ für 90 Deutsche Mark zum Verkauf standen, was für damalige Verhältnisse ein Vermögen darstellte.

Jährliche Geflügelausstellungen brachten dem Verein den erhofften Aufschwung, so dass die Vereinsführung mit der Ausrichtung der größeren Schauen, wie z.B. Gau- und Bezirksausstellungen und die Mittelfränkische Kreisschau, betraut wurde.

In der Zeit der beiden Weltkriege kam das Vereinsgeschehen fast völlig zum Erliegen. Nur dem unermüdlichen Bestreben, die Geflügelzucht aufrecht zu erhalten und weiter zu bringen ist es zu verdanken, dass der Verein auch die schweren Kriegsjahre überdauern konnte und bis heute Bestand hat.

Der Geflügelzuchtverein Roth e.V. wurde 1982 ins Vereinsregister eingetragen und wird seit 1998 als gemeinnütziger Verein geführt.

Im Jahr 2003 konnte ein langfristiger Pachtvertrag mit der Stadt geschlossen werden und eine vereinseigene Zuchtanlage mit zwei Parzellen auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände errichtet werden.

Heute zählt der GZV Roth e.V. knapp 100 Mitglieder und ist Heimat von Geflügelliebhabern und –züchtern unterschiedlichster Couleur. Von reiner Liebhaberhaltung über Hobbyzucht bis hin zum anspruchsvollen, versierten Züchter reicht die breite Palette an Mitgliedern. Hühner, Tauben, Wasser- und Ziergeflügel unterschiedlichster Rassen stehen im Mittelpunkt des Vereinsgeschehens.